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WORTSPIELEREI Ein Lied will ich Dir Sklave
schreiben ...


Tschikaboom

Weist du wie es ist

Auch wenn ich keine Musiknoten lesen und schreiben kann.
Schreiben möchte ich doch.

Als dein Papa will ich dies Lied Dir heute schreiben.

Wünsch mir, dass es Dich auch weiter bringt.

Schreib Dir, damit auch Zeilen von mir bleiben.
Wenn meine Zeit vorbei, wenn meine Augen blind.

Hast mir anvertraut Dein Leben.
Mit mir gelacht, geträumt, geweint.
Mir viel mehr als ich Dir gegeben.
So dass die Sonne für uns scheint.

Bist durch dick und dünn mit mir gegangen.
Auch wenn ich schwach und nicht nur Vater war.
Mir vertraut und weiter Sterne eingefangen.
War ich nicht klar und auch kein Star.

Als Papa will ich dies Lied Dir heute schreiben.
Wünsch mir, dass es in Deine tiefsten Täler dringt.
Damit Gedanken nicht nur Worte von mir bleiben.
Dass mein Tun mit Deinen Weg bestimmt.

Ach, könnt ich nur die Uhr anhalten.
Mit Dir zurück ins Gestern gehen.
Dort die Uhr dann eine Zeitlang schalten.
So dass so manches nicht geschehen.

Ach, könnt ich nur die Uhr anhalten.
Dir noch viele Jahr Dein Vater sein.
Deine Hand in meiner weiter halten,
wenn Du allein und nicht mehr klein.

Als Papa will ich dies Lied Dir heute schreiben.
Wünsch mir, dass es dann noch zu Dir find
Wenn nicht mehr kannst auf meinem Rücken reiten.
Und unsere Jahre vergangen sind.

Kann die Zeit auch nicht verweilen.
Wie ein Fluss der niemals fliesst.
Lösst sich die Fahne von den Seilen.
Es bleibt zurück was war und ist.

Nichts kann von der Fahne trennen.
Was auf ihrem Stoff geschrieben steht.
In uns wird dies immer brennen.
Was wir haben einst gelebt.

Als Papa will ich dies Lied Dir heute schreiben.
Wünsch mir, dass dieses mit dem Wind auch singt.
Mag dieser deine Fahne noch so plagen oder treiben.
Sturm und Regen mit sich bringt.

Es gibt so viele schöne Fahnen.
Welche sich verlieren im Wind.
Nicht so, liegt darin ein Samen.
Der stets gesunden Boden find.

Es gibt so viele schöne Fahnen.
Die sehr lange wehen im Wind.
Welche Wörter in sich sich tragen,
Wie Vater, Mutter, Kind.

Durch Dich hab ich gelernt zu lieben.
Etwas, das mir vorher vielleicht fremd.
Kann deshalb auch dann noch zu Dir fliegen.
Wenn ein Berg, ein Ozean uns trennt.

Durch Dich hab ich gelernt zu lieben.
Stell ich mich heute in den Wind.
Kann auch dann noch zu Dir fliegen.

Fehlt mir dazu auch ein Flügel.
Denk ich nur an Dich, mein Kind.



Mark Steven Patrick